Professionelles Pflastern erfordert Wissen und Können. ©

Einfahrt pflastern lassen: Pflastersteine oder -platten?

Einfahrten professionell pflastern zu lassen, sorgt optisch für einen tollen ersten Eindruck. Welches Material Sie am besten verwenden oder welche Kosten auf Sie zukommen, erfahren Sie im Folgenden.

Einfahrt pflastern lassen: die Gründe


‌Die eigene Einfahrt zum Haus oder zur Eigentumswohnung ist für viele selbstverständlich. Dank eines Fachmanns ist der Weg bis zum Garagenhof oder Garten mit Pflastersteinen auch optimal geebnet. Die Gründe, warum man sich für eine Bepflasterung entscheiden sollte, überwiegen eindeutig. Es gibt aber auch einige wenige Nachteile, weshalb zur Sicherheit eine Pro- und Kontraliste erstellt werden sollte. 

‌Welche Pflastersteine für die Einfahrt in Frage kommen, wie hoch die Kosten sind und welche rechtlichen Bestimmungen es gibt – das und noch mehr erfahren Sie in den nächsten Kapiteln.

Vor- und Nachteile von gepflasterten Einfahrten


‌Eine gepflasterte Einfahrt ist zunächst vor allem sehr praktisch, um von einem Garagenhof bequem auf die Straße zu gelangen. Daneben gibt es noch weitere Vorteile sowie ein paar kleine Nachteile.

Vorteile


‌Eine Einfahrt pflastern zu lassen, bringt viele Vorzüge mit sich. Zum einen ist das Pflaster der Einfahrt sehr pflegeleicht: Unkraut kommt kaum noch hindurch und es muss keine Zeit für Gartenarbeiten investiert werden. Lediglich das Fegen fällt hin und wieder an, was aber keinen großen Aufwand darstellt. 

‌Zum anderen bieten Pflastersteine die Möglichkeit, den Boden rutschfest zu machen. Das ist gerade in den kalten Wintermonaten nötig, in denen Glatteis oder Schnee eine erhebliche Gefahr darstellen. 

‌Professionell durchgeführt sehen die neu gepflasterten Wege außerdem sehr ansehnlich aus und fügen sich optisch bestens in die Umgebung ein. Vorteilhaft ist es zudem, wenn Steine oder Farben optimal abgestimmt sind und sich am Rest des Hauses orientieren. 

‌Idealerweise bringt ein Fachmann überdies dank langjähriger Erfahrung umfangreiches Spezialwissen mit. Der Auftraggeber muss sich nicht erst in die Materie einlesen oder passende Baumstoffe besorgen. Vom Ausmessen und Erstellen des Bauplans für die Baubehörde bis hin zum Fegen des Quarzsandes auf der fertig gepflasterten Einfahrt erledigt ein Handwerkerprofi alles – und das in kurzer Zeit.

Nachteile


‌Eine Einfahrt pflastern zu lassen, kann auch Nachteile haben, die aber in den meisten Fällen als gering einzustufen sind. 

‌Viele Eigentümer fürchten sich davor, dass Regenwasser falsch umgeleitet wird und ins Haus fließt. Wer auf Nummer sicher gehen möchte, sollte daher seine Einfahrt von einem Fachmann pflastern lassen. Nur ein Profi kümmert sich auch um die teilweise millimetergenaue Berechnung der Abstände, sodass die Entwässerung einwandfrei funktioniert. 

‌Ein anderer Nachteil ist, dass die entsprechende Fläche nicht mehr für Insekten zugänglich ist. Das ist vor allem in den Städten ein immer größeres Problem, weshalb ein Verbot von Steingärten in vielen Bundesländern wie zum Beispiel in Baden-Württemberg angestrebt wird. Um es den Insekten dennoch leichter zu machen, sind Rasengittersteine für Einfahrten eine gute Lösung.
Achtung:
Die Steingärten fallen unter das sogenannte Biodiversitätsgesetz. Gepflasterte Einfahrten gehören hier nicht dazu, da sie als Nutzfläche zum Gehen und Befahren zählen.

Welche Pflastersteine eignen sich für Einfahrten?


‌Für das Pflaster der Einfahrt gibt es diverse Bodenbeläge. Die gängigsten sind:
  • Beton
  • Rasengittersteine
  • Natursteine
  • Klinkersteine

  • ‌ Entscheidend für die richtige Wahl sind neben der Optik vor allem der Preis, der Pflegeaufwand und die örtlichen Beschaffenheiten.
    Hinweis:
    Wer sich für einen bestimmten Bodenbelag in seiner Einfahrt entscheiden muss, achtet meistens nur auf den Preis oder die Optik. Wichtig sind aber auch die Pflege, die Verlegung, die Belastbarkeit sowie die unterschiedlichen örtlichen Gegebenheiten und gesetzlichen Vorgaben.

    Pflastersteine aus Beton


    ‌Pflastersteine aus Beton stellen das häufigste Material dar, das für Einfahrten verlegt wird. Der Grund dafür ist, dass sie sehr robust und preiswert sind. Betonsteine gibt es zudem in unterschiedlichen Farbtönen, die mit der Zeit jedoch verblassen. Flechten und andere Verschmutzungen sind auf dem Beton nach einigen Jahren deutlich zu sehen. 

    ‌Die Pflege hingegen ist sehr einfach: Dafür kommt ein geeigneter Schrubber oder ein Hochdruckreiniger zum Einsatz. 

    ‌Die Entwässerung ist durch breite Fugen an den Seiten oder durch ein Einsickern direkt durch die Betonsteine hindurch möglich. 

    ‌Der Preis ist im Vergleich zu anderen Pflastersteinen niedrig: Zwischen 10 und 50 Euro pro Quadratmeter kostet das Pflaster für Einfahrten aus Beton, welches es als Premiumversion auch versiegelt gibt. 

    ‌Die meisten Betonsteine sind:
  • 8 bis 10 Zentimeter dick 
  • 10 bis 30 Zentimeter lang 
  • 10 bis 40 Zentimeter breit 
  • rechteckig oder sogar quadratisch 
  • Hinweis:
    Viele Baubehörden schreiben einen Bodenbelag aus Beton vor, da die Entwässerung einfach einzuhalten ist. Voraussetzung dafür ist eine gute Tragschicht und eine richtige Verlegung durch einen Fachmann.

    Rasengittersteine für mehr Begrünung


    ‌Rasengittersteine machen sich gut, um etwas Grün in die Auffahrt zu bringen. Dieses Pflaster ist sogar für tonnenschwere Fahrzeuge wie etwa für Lastwagen geeignet. Die Hohlkammern in den Steinen werden mit der Zeit mit Rasen gefüllt, sodass ein Kontrast zu den grauen Steinen entsteht. Ein weiterer Vorteil ist, dass das Wasser gut absickert und dass sich Insekten in den Zwischenräumen wohlfühlen. 

    ‌Für Naturliebhaber ist diese Lösung optimal, um eine Einfahrt pflastern zu lassen und gleichzeitig eine natürliche Umgebung zu schaffen. Der Rasen wuchert meistens nicht über die Steine hinaus und kann mit einem einfachen Rasenmäher gemäht werden. Die Steine können zudem mit Wasser und einer Bürste einfach gereinigt werden.
    Hinweis:
    Die meisten Baubehörden sehen Rasengittersteine als unversiegelt an, sodass keine weiteren Auflagen zu beachten sind. Das macht es gerade für diejenigen attraktiv, die sich den Zeitaufwand sparen möchten, lange nach den gesetzlichen Bestimmungen für andere Arten von Bepflasterungen zu recherchieren.

    Natursteine als Einfahrtspflaster


    ‌Natursteine haben den großen Vorteil, dass sie sehr natürlich wirken. Diese werden herausgeschlagen und dann geschliffen, woraus sich die Farben und Maserungen, wie sie auch in der Natur vorkommen, in den Pflastersteinen ergeben. Anders als Betonsteine können sie zudem aus Granit, Porphyr oder Sandstein bestehen. 

    ‌Natursteine sind äußerst robust und fügen sich gut in den Vorgarten oder Garten ein. Der Preis beläuft sich auf rund 50 bis 100 Euro pro Quadratmeter. Das sind im Vergleich zu anderen Pflastersteinen relativ hohe Kosten. Dagegen ist aber immerhin die Pflege genauso einfach wie bei Beton- oder Rasengittersteinen.
    Hinweis:
    Natursteine sind sehr vorteilhaft, da die Beschichtung grob und unterschiedlich strukturiert ist. An kalten Wintertagen bieten die Steine daher eine optimale Haftung, sodass ein Rutschen nicht so schnell möglich ist wie bei anderen Pflastersteinen.

    Klinkersteine


    ‌Klinkersteine sehen sehr edel aus und heben sich von den übrigen Steinen ab. Das hat jedoch auch seinen Preis, denn die meisten Klinkersteine, die als Pflastersteine in Einfahrten genutzt werden, sind meistens im Vergleich doppelt so teuer. 

    ‌Dafür hat sich die Farbpalette in den letzten Jahren enorm erweitert, sodass neben einem schlichten Rotton auch gelbliche, dunkle oder ganz andere Farben möglich sind.
    Hinweis:
    Klinkersteine sind sehr robust und geben einen guten Halt, der vor allem im Winter eine wichtige Rolle spielt. Manche Modelle sind überdies mit LED ausgestattet, die für mehr Licht und ein tolles Ambiente sorgen.

    Welches Werkzeug braucht der Fachmann?


    ‌Wer einen Fachmann beauftragt, um die Einfahrt pflastern zu lassen, muss sich in der Regel um kein Werkzeug kümmern. Das ist einer der vielen Vorteile, wenn ein Profihandwerker gerufen wird. 

    ‌Ein Experte bringt für einen Auftrag meistens folgendes Werkzeug mit:
  • Schubkarre 
  • Zollstock
  • Wasserwaage
  • Maurerschnur
  • Rechen
  • Rüttelmaschine
  • Handstampfer
  • Schaufel und Gummihammer 
  • Winkelschleifer zum Anpassen der Kantensteine 
  • Abziehstangen und -brett 
  • Besen

  • ‌Gegebenenfalls ist noch mehr Werkzeug nötig, woran aber der erfahrene Fachmann sicherlich immer denkt.
    Hinweis:
    Sind andere schwere Werkzeuge, Maschinen oder Fahrzeuge nötig? Dann sollten diese vorab im Preis mit angegeben werden. Um die Anschaffung beziehungsweise Leihgabe kümmert sich der Fachmann meistenteils selbst.

    Wie geht der Profi vor?


    ‌Damit Sie einen Eindruck davon erhalten, was es alles zu tun gibt, zeigt Ihnen der nachfolgende Abschnitt die Vorgehensweise eines professionellen Fachmanns. Die verschiedenen Schritte sind notwendig, damit das fertige Pflaster dann auch dauerhaft hält und möglichst lange schön aussieht.

    Ausmessen


    ‌Zunächst einmal schaut sich der Fachmann die Sachlage an und nimmt Maß. In der Regel kennt sich der Profi mit den gesetzlichen Bestimmungen aus, sodass ihn Eigentümer auch hier um Rat bitten können. Andernfalls ist es notwendig, Informationen bei der zuständigen Baubehörde in der Kommune einzuholen. Diese können je nach Gemeinde variieren. 

    ‌Für das Ausmessen des Grundstücks benutzt der Profi geeichte Zollstöcke, Laser oder Maßbänder.

    Einfahrtspflaster abklären


    ‌Nach dem Ausmessen geht es darum, die Legemuster und die Anzahl der Pflastersteine abzuklären. Dazu ist es ratsam, wenn der Fachmann zum Veranschaulichen und für die richtige Beratung ein paar Muster mitbringt. Sind keine Vorlagen vorhanden, ist ein Besuch von Auftraggeber und Handwerker in einem Baustofffachhandel notwendig.

    Bebauungsplan erstellen


    ‌Mit den notwendigen Eckdaten geht es nun darum, einen Bebauungsplan zu erstellen. Dieser muss unter Umständen bei der zuständigen Baubehörde eingereicht werden, bevor mit dem Pflastern der Einfahrt begonnen werden kann.

    Kosten berechnen


    ‌Steht das Vorhaben, die Einfahrt pflastern zu lassen, geht es weiter mit der Kostenberechnung. Dabei stellt sich die Frage: Wie viel dürfen das Einfahrtspflaster und die Arbeitsstunden des Fachmanns kosten?
    Hinweis:
    Am besten ist es, wenn vom Profi ein Festpreis festgelegt wird. Darin sollten enthalten sein:

    - Arbeitsstunden und Anfahrt
    ‌- die Pflastersteine der Einfahrt
    ‌- alle anderen benötigten Werkzeuge und Materialien

    Der Aushub


    ‌Der Aushub der Einfahrt gilt als anstrengende Tätigkeit, da viel Erde, Kieselsteine oder Schotter beseitigt werden müssen. Dafür kommen Schaufeln, Spitzhacken, ein Minibagger oder Holzstangen für das Einschlagen zum Einsatz. Das Auskoffern ist sehr mühsam und es verbraucht viel Energie, bis der gesamte Untergrund planiert ist. Dieser Schritt ist jedoch unabdingbar und darf nicht vernachlässigt werden. Bereits jetzt ist zu erkennen, wie die spätere Einfahrt aussehen wird.

    Richtiger Unterbau


    ‌Der richtige Unterbau bildet das nötige Fundament und wird von oben nach unten hin immer gröber. Vom feinen Splitt bis zum groben Schotter macht sich der Profi feinsäuberlich an die Arbeit.

    Kantensteine


    ‌Die Kantensteine bilden die Ecken und die Ränder der zu pflasternden Einfahrt. Sie gehen entlang der Richtschnur, die den Grundriss darstellt. Passen die Randsteine nicht ganz hinein, kommt ein Schleifer zum Einsatz.

    Obere Tragschicht


    ‌Ist das ausgelegte Bett begradigt und sind die Kantensteine gelegt, kommt der Magerbeton an die Reihe. Nach dem Glattziehen dauert es rund eine Woche, bis der Beton hart ist. Danach ist es Zeit für die obere Tragschicht: Der Schotter wird grob verteilt und mit einer Rüttelmaschine verstrichen.
    Hinweis:
    Sollen Kabel oder Bewässerungsschläuche unter dem Pflaster verlegt werden? Dann ist in diesem Arbeitsschritt der beste Zeitpunkt dafür! Von Vorteil ist es, wenn der Fachmann diesen Wunsch bereits vor dem Baubeginn kennt.

    Brechsand und Splitt


    ‌Die Pflastersteine der Einfahrt stehen üblicherweise auf einer Schicht, die aus Brechsand und Splitt besteht. Das Ganze ähnelt dabei einem Klebstoff, der alles fixiert.

    Richtiges Verlegen von Pflastersteinen


    ‌Sind die oben genannten Schritte sorgsam ausgeführt, geht es weiter mit der Verlegung der Pflastersteine. Normalerweise wird das Pflaster hochkant und quer im Wechsel verlegt. Es gibt aber auch andere Verlegungsmuster, über die der Fachmann Bescheid weiß.

    Stabilisieren durch Quarzsand und Rüttlung


    ‌Sind die Pflastersteine in der Einfahrt gut verlegt, wird alles mit Quarzsand versiegelt. Das hat den Vorteil, dass die Rillen gefüllt werden. Mithilfe einer Rüttelmaschine wird alles befestigt und mit einem Besen sauber gemacht.
    Hinweis:
    Eine Einfahrt pflastern zu lassen, nimmt einige Zeit in Anspruch. Alleine für das Gießen des Magerbetons und das Trocknen kommt eine ganze Woche hinzu. Im Durchschnitt dauert die Bearbeitung rund 2 Wochen zuzüglich der Erstellung des Bauplans und Beantragung bei der zuständigen Baubehörde.

    Was ist bei einer Grundstückszufahrt auf dem Gehweg gesetzlich erlaubt?


    ‌Damit der Zugang von der Garage zur Straße möglich ist, ist eine Benutzung des öffentlichen Gehweges nötig. Die Grundstückszufahrt ist in der Regel 3 Meter breit und muss bei der zuständigen Behörde beantragt werden. Das wird zudem in jeder Kommune anders gehandhabt.
    Beispiel:
    In Nordrhein-Westfalen ist es so, dass ein Antrag eingereicht werden muss, der eine Skizze mit den örtlichen Gegebenheiten beinhaltet. Die rechtliche Grundlage beruht auf § 16 StrWG NRW (Straßen- und Wegegesetz des Landes Nordrhein-Westfalen). Der Antrag selbst ist gratis, die Kosten der Umgestaltung muss unter Umständen der Antragsteller übernehmen.
    Hinweis:
    Die Beantragung der Grundstückszufahrt ist in der Regel kostenlos. Dafür muss eine Skizze beim Bauamt eingereicht werden.

    Gibt es eine Entwässerungspflicht für Regenwasser?


    ‌Ein großes Thema beim Bepflastern der Einfahrt ist die Entwässerung. Regenwasser sollte nicht in die örtliche Kanalisation gelangen, um einen umweltschonenden Umgang mit Regenwasser zu gewährleisten. Andernfalls gelangt das saubere Regenwasser mit anderem Schmutzwasser in die örtliche Kläranlage und wird aufwendig gefiltert. 

    ‌Zudem sollte Regenwasser wieder in den natürlichen Kreis zurückgeführt werden, was nur durch ein Einsickern und eine Trennung von der Kanalisation gelingt. 

    ‌Aus diesem Grund achten die kommunalen Baubehörden genau auf die Einhaltung der Entwässerungspflicht.
    Hinweis:
    Wird die Einfahrt gleichzeitig als Stellplatz genutzt oder ist mit einem Carport versehen? Dann reicht bereits ein Gefälle von rund 2 Prozent aus. Das Regenwasser fließt dann in die umgeleiteten Beete.
    Hinweis:
    Da der Umweltschutz eine hohe Priorität hat, werden nachhaltige Materialien gefördert.

    Wie sieht es mit denkmalgeschützten Gebäuden aus?


    ‌Bei denkmalgeschützten Gebäuden ist bei der zuständigen Baubehörde nachzufragen, ob eine Baugenehmigung nötig ist. Das kann bei jeder Kommune anders aussehen und wird im Einzelfall geprüft.
    Achtung:
    Es ist ratsam, die Baubehörde über das Vorhaben, die Einfahrt professionell pflastern zu lassen, zu informieren. Andernfalls kann es im schlimmsten Fall so ausgehen, dass die Arbeitsschritte wieder rückgängig gemacht und Bußgelder bezahlt werden müssen.

    Welche Kosten entstehen?


    ‌Die Kosten sind selbstverständlich ein entscheidender Faktor, wenn jemand eine Einfahrt pflastern lassen möchte. Ein Teil der Kosten entsteht durch die Beauftragung des Profis. Die reine Arbeitszeit zuzüglich der Anfahrtskosten machen rund ein Drittel der Gesamtkosten aus. Dabei kommt es zum einen auf die Erfahrung und zum anderen auf die Preise des Unternehmens an. In der Regel kostet ein Fachmann pro Arbeitsstunde zwischen 40 und 65 Euro. Meistens sind 2 Personen mit 3 bis 7 Arbeitstagen nötig. 

    ‌Die benötigten Arbeitsstunden sind im Vorfeld ungefähr abzuschätzen, jedoch nicht immer genau einzuhalten. Das Wetter, der Mangel an Baumaterialien oder die Verlangsamung des Bauantrages haben unter Umständen Einfluss darauf. 

    ‌Die Baumaterialien machen einen Großteil der Kosten aus: Günstige Betonsteine kosten im Durchschnitt zwischen 10 und 25 Euro pro Quadratmeter.
    Beispiel:
    Für eine Einfahrt mit rund 10 Quadratmetern sind zwei Arbeitskräfte nötig, die für jede Arbeitsstunde 40 Euro erhalten. Das hochwertige Natursteinpflaster kostet insgesamt 500 Euro, sodass mit einer Summe von rund 1.200 Euro gerechnet werden muss. Bei einer preislich günstigeren Wahl der Pflastersteine sind hingegen niedrigere Kosten zu erwarten.
    Hinweis:
    Handelt es sich um das eigene Grundstück, das genutzt wird? Dann können rund 20 Prozent der Kosten für den Fachmann in der Einkommensteuerklärung angegeben werden. Diese werden dann zurückerstattet.

    Fazit


    ‌Eine Einfahrt pflastern zu lassen, ist nicht nur optisch eine gute Idee, sondern sorgt auch für ein optimales Fahrvergnügen. Stellplätze und Carports können ebenfalls mit Pflastersteinen ausgelegt werden. Wichtig sind dabei die gründliche Arbeit und eine gute Entwässerung, um die sich der Fachmann kümmert.

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    Einfahrt pflastern – Bauen & Wohnen

    Was sind die Vorteile von gepflasterten Einfahrten?

    Die Einfahrt lässt sich besser befahren und pflegen. 

    ‌Weiterlesen: Vor- und Nachteile von gepflasterten Einfahrten

    Warum ist es ratsam, eine Einfahrt vom Profi pflastern zu lassen?

    Der Fachmann hat das nötige Know-how, die Erfahrung und spezielles Werkzeug. Zudem kennt der Profi die besten Baustoffhändler, bei denen eine große Auswahl an Pflastersteinen für Ihre Einfahrt zu finden ist. 

    ‌Weiterlesen: Wie geht der Profi vor?

    Welches Einfahrtspflaster eignet sich?

    Betonpflaster sind sehr preiswert, während Natursteine schön anzusehen und rutschfest sind. Gemeinsam haben sie, dass beide Pflaster einfach zu reinigen und pflegen sind. 

    ‌Weiterlesen: Welche Pflastersteine eignen sich für Einfahrten?

    Wo müssen Grundstückszufahrten beantragt werden?

    Die kostenlose Beantragung ist beim zuständigen Bauamt möglich und auch gesetzlich erforderlich. 

    ‌Weiterlesen: Was ist bei einer Grundstückszufahrt auf dem Gehweg gesetzlich erlaubt?

    Wie hoch sind die Kosten, um eine Einfahrt pflastern zu lassen?

    Zu den Arbeitsstunden und Anfahrtskosten kommen die Materialkosten von durchschnittlich 10 bis 50 Euro pro Quadratmeter hinzu. 

    ‌Weiterlesen: Welche Kosten entstehen?

    Muss ich Werkzeug für den Fachmann besorgen?

    Der Profi bringt in der Regel sein eigenes Werkzeug mit und kümmert sich beispielsweise rechtzeitig um die Leihgabe von Minibaggern. 

    ‌Weiterlesen: Welches Werkzeug braucht der Fachmann?

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